Differences Training
nach FCL

 
Während für Muster und Classratings keine Fragen gestellt werden ist es bei Familiarisation und Difference Training ein wenig anders: 

Differences Training ist überall dort vorgesehen, wo Luftfahrzeuge zwar Unterschiede aufweisen, diese aber nicht als so signifikant angesehen werden, dass ein eigener Lizenzantrag dafür notwendig erscheint.
Im Bereich der Klassenberechtigung SEP ist Differences Training vorgesehen, wenn sich Luftfahrzeuge hinsichtlich – Verstellpropeller; - Einziehfahrwerk; - Turbolader oder Supercharger; - Druckkabine oder Spornrad unterscheiden. Natürlich gilt das in beide Richtungen, d.h.: wenn jemand bisher nur Spornradflugzeuge geflogen hat, benötigt er für den Umstieg auf Bugradflugzeuge ebenso das entsprechende Differences Training. Das gleiche gilt auch für den Umstieg von Verstellpropeller – z.B.: Katana – auf eine Cessna ohne Verstellpropeller!

Differences Training sollen nur von einem FI oder FE bzw. CRI oder CRE durchgeführt werden, da ansonsten nicht sichergestellt werden kann, dass auch alle Punkte beachtet werden.

Ein Differences Training Formular liegt im Büro des MCK auf und dieses soll, nach erfolgtem Training, auch archiviert werden.

Franz Kreutzer und Ewald Hargarter haben für unsere Flugzeuge, und einige darüber hinaus, eine Zuordnung zur jeweiligen Klasse gemacht, welche
hier zu finden ist.


Dazu gibt es auch eine entsprechende Kundmachung von Austro Control.

Kundmachung vom 11. 12. 2008

List of Aeroplanes